Vision für wirkungsorientierte Wisskomm

Wirkungsorientierung und Evaluationen in der
Praxis der Wisskomm

Darum sollte Wisskomm in der Praxis wirkungsorientiert
stattfinden und aussagekräftig evaluiert werden

Evaluationen eröffnen Raum für Reflexion und Lernen

In der Praxis stehen der Wissenschaftskommunikation eine Vielzahl an Formaten und Kanälen zur Verfügung. Die Wahl fällt dabei idealerweise auf jenes Format, das besonders geeignet erscheint, um vorab definierte Ziele bei den anvisierten Zielgruppen zu erreichen. Dazu braucht es Wissen darüber, was durch welche Form der Wissenschaftskommunikation am besten bei welcher Zielgruppe erreicht werden kann und was nicht. Ein solches Orientierungswissen bieten sowohl die Forschung zu Wissenschaftskommunikation, als auch (Selbst-)Evaluationen in der Praxis.

Neben dieser zentralen Funktion von Evaluationen für die strategische Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation bieten sie auch Vorteile und Möglichkeiten für jedes einzelne Projekt. Zum einen regt die Durchführung einer Evaluation dazu an, sich mit den eigenen Projektzielen und Zielgruppen bewusst auseinanderzusetzen und mit den Vorstellungen der anderen Projektbeteiligten (nicht zuletzt mit Vorgesetzten oder Förderern) abzugleichen. Zum anderen können methodisch sinnvoll gestaltete Evaluationen mit projektrelevanten Evaluationsfragen wichtige Erkenntnisse generieren. Sie eröffnen neue Perspektiven auf die eigene Arbeit und regen zur Reflexion und zum zukünftigen Lernen an.

Aussagekräftige Evaluationen bieten die Möglichkeit, die Stärken und Schwächen eines Projekts zu erkunden, (Ausbau-)Potenziale auszumachen und zu belegen. Diese Informationen sind auch für den Austausch mit Förderern und Vorgesetzten wertvoll. Dafür brauchen wir mehr Evaluationen, die nicht nur Besuchendenzahlen, Klickzahlen oder die Teilnehmendenzufriedenheit erheben, um damit den Erfolg eines Projekts zu bilanzieren. Stattdessen sollten die Evaluationsdesigns von einem Interesse geleitet sein, festzustellen, ob ein Projekt seine Ziele erreichen konnte und gegebenenfalls zu verstehen, warum das nicht der Fall ist. Ein solches Verständnis von Evaluationen ermöglicht es, Projekte konstruktiv zu hinterfragen und zu verbessern. Vom gegenseitigen Austausch über Evaluationsergebnisse können dann auch andere Projekte profitieren. So können wir Wissenschaftskommunikation insgesamt wirkungsvoller gestalten.

Gute Evaluationen sind jedoch häufig kosten- und zeitintensiv und es benötigt für die Durchführung Expertise. Deshalb bietet die Impact Unit verschiedene Informationsmaterialien und Tools zur Unterstützung an: Diese geben einerseits eine Orientierung im Prozess der Evaluation und andererseits konkrete Tipps und Empfehlungen für die Umsetzung einzelner Evaluationsschritte. Einen Überblick darüber, welche Entscheidungen im Rahmen einer Evaluation getroffen werden müssen und wie diese miteinander in Verbindung stehen, gibt unser Entscheidungsbaum. Detaillierte Hinweise zu Vorgängen, Best-Practise-Beispiele und Lektüretipps für die Planung und Umsetzung von aussagekräftigen Evaluationen finden Sie in den How-To’s.

Warum evaluieren?

Vision für wirkungsorientierte Wisskomm

Warum wir Wirkungsorientierung und aussagekräftige Evaluation in der Wisskomm brauchen

Wirkungsorientierung als Basis strategischer
Diskussionen

Darum sollten Entscheidungsträger*innen und Förderer Wisskomm wirkungsorientiert betrachten und aussagekräftige Evaluationen ermöglichen

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